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Geist & Glück

  • Das Buch Lebenskreise - Geist und Glück ist der zweite Band des auf vier Bände angelegten Werks "Management und Buddismus - Lebenskreise".
    Der frühere Umweltschutzmanager und heutige Buddhist Hans Korfmacher untersucht in jedem Band wesentliche Schritt zur Befreiung von Leid:
     

    Band 1: Lebenskreise - Kampf oder Kooperation? 
    Zunächst wird die Frage untersucht, ob das Leben ein ständiger Kampf ums Überleben ist - wie es Charles Darwin angeblich vorgetragen hat. Die umfangreiche Untersuchung zeigt, dass die Menschheit nur deshalb in der Evolution erfolgreich war, weil sie das Prinzip Kooperation gelebt hat. Doch diese Antwort reicht nicht aus, um zu verstehen, warum die Menschheit seit etwa 6000 Jahren Kriege führt. Um die tiefgründigen Ursachen dieses Verhaltens zu verstehen, müssen wir die Entstehung des ICH untersuchen - ein Wissensgebiet, das westliche wie buddhistische Denkende seit vielen Jahrhunderten bearbeiten. Die Analysen Hegels, Freuds, Fromms, Arendt, Habermas und vieler buddhistischer Gelehrter über das ICH werden vorgestellt. Im Lichte dieser Erkenntnis wird sogar die "Banalität des Bösen", wie Hannh Arendt die Ursachen für die nationalsozialistische Schreckensherrschaft nannte, erklärbar.

    (Band 1 kann unter der Rubrik "Bücher" kostenlos als pdf heruntergeladen oder als Taschenbuch (414 Seiten, €7,95) bestellt werden.)

    Band 2: Lebenskreise - Geist und Glück 
    Da der Geist offenbar eine zentrale Ursache dafür ist, ob wir Glück oder Leid erleben, ist es zwingend erforderlich, ihn zu untersuchen, um uns vom alltäglichen Leid zu befreien. Die Analyse beginnt mit den Ideen westlicher Denkenden - von Sokrates bis Habermas. Verwoben werden die neuen, hier vorgetragenen Interpretationen westlicher Philosophie mit den Weisheiten des indischen Philosophen Asanga, der im 4. Jahrhundert n. Chr. eine umfangreiche Systematik des Geistes vorgeleht hat, die bis heute einzigartig ist. Asangas Modell des Geistes hilft, die Ursachen allen Leids zu verstehen - und zeigt damit auch Wege zur Befreiung vom Leid auf.

    (Band 2 wird hier bis zum Frühjahr 2016 kapitelweise hier veröffentlicht. Die Kapitel können kostenlos heruntergeladen werden. Im Frühjahr 2016 wird es eine Taschenbuchausgabe (ca. 430 Seiten, €9,90) geben.)

    Band 3: Lebenskreise - Management für Menschen
    Mit dem Wissen über den Geist und dessen Bedeutung für den alltäglich Stress wird im dritten Band, eine neues Management-Modell vorgestellt. Über die Hälfte unserer Lebenszeit verbringen wir in Unternehmen, Institutionen oder anderen Organisation mit anderen Menschen. Wollen wir glücklich leben, müssen wir die Erkenntnisse über den Geist ins praktische Management übernehmen. Hans Korfmacher nutzt seine mehr als 25-jährige Management Erfahrung, die er als Gruppenleiter in einer Behörde, als Gründer und Geschäftsführer eines europäischen Unternehmens und zuletzt als globaler Umweltschutzmanager des Gillette Konzerns sammeln konnte, und verbindet dies mit den Ideen und Gedanken Asangas und anderer buddhistischer Gelehrter.  

    (Band 3 ist für den Herbst 2017 avisiert (ca. 400 Seiten).

    Band 4: Lebenskreise - Meditationen für ein glückliches Leben
    Alle Erfahrungen mit der Veränderung des Geistes weisen darauf hin, dass neben einem intellektuellen Verständnis und der Übernahme von Lebensvorstellungen in das emotionale Lebensgerüst letztlich eine intuitive Haltung zum Leben erforderlich ist, damit eine neue Geisteshaltung wirksam werden kann. Meditationen sind hierfür - neben Supervision und Psychoanalyse - ausgezeichnete Instrumente. Mit den vorgestellten Meditationen soll ein Angebot gemacht werden, wie sich jeder und jede Einzelne auf den Weg zur Untersuchung des Geistes machen kann - um ein glückliches Leben leben zu können.

    (Band 4 ist für 2019 geplant (ca. 400 Seiten).

Lebenskreise (Band 2): Geist und Glück - Kapitel 1: Sinn und Suche

Lebenskreise (Band 2): Geist und Glück - Kapitel 1: Sinn und…

von Hans Korfmacher Seit jeher ist der Mensch, ein denkendes und fühlendes Wesen, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Philosophen und Philosophinnen, die sich seit Jahrtausenden gezielt mit den zugehörigen Fragen beschäftigen, begannen ihre Suche stets mit der Untersuchung ihres Geistes. Sie hofften auf Erkenntnisse, die ihnen den Sinn des Lebens erklären würden. Obwohl wir es täglich tun, ist das Denken eine besondere Tätigkeit: Sokrates beispielsweise schrieb sie einem Geist (gr.: nous) zu. Warum können wir denken? Was regt uns dazu an? Welche Richtung nimmt das Denken, wenn ein Mensch mit der Welt in Kontakt kommt? Diese Fragen stellt sich die Menschheit, seit sie Selbstreflexion betreibt. „Über das Denken zu sprechen, scheint mir so vermessen“, schrieb denn auch die Philosophin...

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Lebenskreise (Band 2): Geist und Glück - Kapitel 2: Freiheit und Philosophie

Lebenskreise (Band 2): Geist und Glück - Kapitel 2: Freiheit…

von Hans KorfmacherFragen wir danach, welche „Theorien“ unseren Geist prägen, stoßen wir auf diverse Ideen europäischer Philosophen und Philosophinnen, die unserem Denken und Fühlen selbst nach Jahrhunderten eine Richtung geben:Die Griechen Heraklit (535 – 475 v. Chr.), Sokrates (469 – 399 v. Chr.), Platon (428 – 348 v. Chr.), Aristoteles (384 – 322 v. Chr.), Epikur (341 – 270 v. Chr.) und Karneades von Kyrene (214 – 129 v. Chr.) dachten viel über den Geist und die Psyche sowie deren Bedeutung für das Zusammenleben in einem Gemeinwesen nach. Ihre Gedanken regen uns bis heute ebenso an wie die Ideen der griechischen Philosophinnen Aspasia von Milet (470 – 420 v. Chr.) und Hipparchia (um 340 v. Chr.), in deren Salons einst Sokrates und Platon diskutierten. Schon damals stand die »Gleichwerti...

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Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 3: Recht und Demokratie

Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 3: Recht un…

von Hans Korfmacher Auch in anderen philosophischen Gebieten werden Immanuel Kants erstaunliche Einsichten vielfach einseitig interpretiert. So kam er zu der wichtigen Erkenntnis, dass die Grundsätze für eine »universelle Moral«„nicht in der Natur des Menschenoder den Umständen der Welt gesucht werden können,sondern a priori (dt.: vor der Erfahrung)lediglich in den Begriffen der reinen Vernunft existieren.“[1]Sich auf »physikalische Objektivität« zu beziehen, wie es die Naturwissenschaften versuchen, um daraus »richtige« oder »falsche« Maßstäbe für das Zusammenleben abzuleiten, ist demnach ein vergeblicher Versuch, menschliches Sein zu begreifen. Immanuel Kant schloss mit scharfem Verstand:„Daher kann eine moralische Vorschrift,die sich auf empirische Gründe stützt,zwar eine praktische Re...

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Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 4: Aufklärung und Tradition

Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 4: Aufkläru…

von Hans Korfmacher Denken wir intensiv über die Möglichkeiten »richtigen« Handelns nach, die als Maßstäbe sinnvoll wären, verdichten dazu philosophische Ideen sowie unsere Lebenserfahrungen, scheint es, als stünden nur zwei grundlegende Modi zum Leben mit anderen zur Verfügung: Zum einen können wir uns in den großen Strom der Konventionen stürzen – Familie, beruflicher Stand, soziale Gruppe – ohne zu überprüfen oder zu hinterfragen, ob diese oder jene Handlung als »gut« oder »schlecht« zu bewerten wäre. In diesem Modus folgen wir unbewusst den Regeln einer Gruppe, die wir als soziale Schicht, Klasse oder Kaste, Peergroup oder Gemeinschaft achten. Von solchen Regeln nehmen wir an, dass sie sozial, ökonomisch, politisch, religiös, spirituell oder emotional sinnvoll begründbare Handlungen ...

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Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 5: Autorität und Pflicht

Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 5: Autoritä…

von Hans Korfmacher Begreifen wir die Unmöglichkeit einer »objektivierbaren« Welt und die sich daraus ergebende Konsequenz, dass eine Kontrolle aller Lebenssituationen unmöglich ist, bleibt uns keine andere Wahl, als in den eigenen »Geist« zu schauen, um Orientierung für das Leben und das scheinbar nur schwer definierbare »Glück« zu finden. Die materielle Welt ist ungeeignet, universeller Anker »richtiger« oder »falscher« Handlungen zu sein, weil sie sich ständig ändert. Schon Morgen wird sie eine andere sein: Zu schnell wird das Konsumglück schal, wie das letzte Bier vom Abend. Zu schnell welken körperliche Reize, wuchern die unausweichlichen Gebrechen des Alters. Schon der Römer Lucius Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.) wusste:„Wer das Glück nach Zahl, Maß oder Teilbarkeit beurteilt,nimmt ...

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Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 6: Moral und Wille

Lebenskreise (Band 2) - Geist und Glück, Kapitel 6: Moral un…

von Hans Korfmacher Einer tradierten, durch sozialen Druck und Gewalt erzwungenen Moral stellte Immanuel Kant den provokanten Gedanken entgegen:„Der moralische Wert kann nirgends anders liegenals im Prinzip des Willens.“[1]Sein Gedanke provoziert bis heute, weil dadurch herrschende Eliten – vormals Kaiser, Könige und Fürsten sowie Päpste, Kardinäle und Bischöfe, heute Kanzlerinnen oder Präsidenten, Professoren oder Professorinnen, Unternehmensvorstände und Aufsichtsratsmitglieder – ihren moralischen Alleinvertretungsanspruch verlieren: Denn jeder Mensch kann für sich sofort feststellen, dass er oder sie das Vermögen eines »Willens« besitzt.Immanuel Kants These, dass „im Prinzip des Willens der moralische Wert einer Handlung liegt“, wird allerdings fälschlicherweise als Beleg dafür herange...

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